Die französische Sportministerin Marina Ferrari verteidigt das Geschenk der Glückssternen und spricht über Zidane-Gerüchte

2026-07-24

Die französische Sportministerin Marina Ferrari verteidigt das Geschenk der Glückssternen und spricht über Zidane-Gerüchte

Die französische Sportministerin Marina Ferrari spürt immer noch die Auswirkungen ihrer Geste vor der Weltmeisterschaft. In einem Auftritt bei Sud Radio sprach Ferrari über den Mediensturm rund um die „Glücksterne“, die sie Les Bleus während eines Besuchs im Juni zusammen mit Präsident Emmanuel Macron in Clairefontaine geschenkt hatte.

"Es war einfach eine freundliche Geste, ein kleines Glücksbringer," erklärte Ferrari. "Sie waren sternförmig, was Raum für Gespräche bot. Sie waren blau und weiß – ein dritter roter hätte schön gewesen! Es war rein symbolisch."

Trotz der Kritik, die sie in ein negatives Licht rücken wollte, hielt Ferrari an ihrer Zuneigung zur Mannschaft fest und fügte hinzu: "Es war nicht dazu gedacht, Schlagzeilen zu machen. Aber einige gutmütige Seelen wollten mich wie eine Verrückte aussehen lassen. Das ist in Ordnung. Meine Zuneigung zu den Spielern bleibt unverändert."

Zidane-Gerüchte und Mbappés Ballon d'Or-Fall

Als sie auf die mit Spannung erwartete Ernennung von Zinedine Zidane als Nachfolger von Didier Deschamps angesprochen wurde – die am Dienstag, den 28. Juli, offiziell bekannt gegeben werden soll – erklärte Ferrari, sie habe "keine offiziellen Neuigkeiten".

Das Gespräch lenkte schnell auf Kylian Mbappé. Nach einer herausragenden Saison mit dem Gewinn von Torjägerkanonen in La Liga, der Champions League und der Weltmeisterschaft unterstützte Ferrari seine Ansprüche auf den Ballon d'Or: "Warum nicht? Ich denke, es wäre großartig für seine Karriere. Er war in diesem Turnier außergewöhnlich."

Ferrari verurteilte auch die abscheuliche Online-Belästigung, die Spielern – insbesondere Lucas Digne, der nach einem entscheidenden Foul einen heftigen Shitstorm erlebte – entgegenschlug.

"Es geht darum, gegen alle Formen von Diskriminierung und Gewalt anzukämpfen," betonte Ferrari. "Das ist im Sport und in der Gesellschaft von heute inakzeptabel."

Ausblick: Gemeinsame Bewerbungen und große Ereignisse

Abschließend, als sie auf Berichte von Le Parisien über eine mögliche gemeinsame Weltmeisterschaftsbewerbung von Frankreich und Deutschland angesprochen wurde, ließ Ferrari die Türen offen: "Ich wurde noch nicht formell konsultiert, aber es passt zu unserer Politik, große internationale Ereignisse auszurichten und unsere Sportökonomie auszubauen."

Mit den Winterolympiaden 2030 als Kronjuwel setzt Frankreich weiterhin auf die weltklasse Expertise, die seit 2024 aufgebaut wurde.